Leistungsspektrum

Kinderpneumologie

Bei vielen Atemwegserkrankungen ermöglicht eine frühzeitige Diagnose einen bestmöglichen Therapieerfolg. Dabei sind neben der ärztlichen Untersuchung in besonderem Masse einige objektive Untersuchungen und Messungen hilfreich, um ein genaues Bild der individuellen Problematik zu gewinnen.

Lungenfunktionstest, Entzündungsmessung, eine zielgerichtete Allergiediagnostik und ggf. auch radiologische Untersuchungen helfen, die Diagnose korrekt zu stellen und im Verlauf den Therapieerfolg zu überprüfen. In der Praxis für Kinderpneumologie werden alle erforderlichen Untersuchungen in der dem jeweiligen Alter entsprechenden Form durchgeführt. Somit kann oftmals bereits bei sehr jungen Kindern meist bereits frühzeitig eine fundierte Diagnostik erfolgen. Ganz besonders gilt dies beispielsweise für die Diagnostik des Asthma bronchiale durch moderne Untersuchungsmöglichkeiten, wie der NO-Messung.

 

In der Praxis für Kinderpneumologie führen wir unter anderem folgende Untersuchungen durch:

  • Lungenfunktionsmessungen: Bodyplethysmographie, Spirometrie und Rocc - Messung
  • Messung der Entzündungswerte in der Ausatemluft (FeNO-Messung)
  • Nasale NO-Messung
  • Belastungstest auf dem Laufband (EIA - Test)
  • Bronchiale Provokation mit Methacholin oder Mannitol
  • Allergiediagnostik (Prick - Hauttest, Prick-to-Prick, Allergie-Blutdiagnostik)
  • Nasale Allergenprovokation mit Rhinomanometrie-Messungen
  • Digitales Röntgen
  • Schweisstest

Auf der Basis dieser Untersuchungen lässt sich eine korrekte Diagnose stellen und eine individuelle Therapieempfehlung erstellen. Diese fassen wir dann in einem individuellen Behandlungsplan zusammen und instruieren das Kind und seine Eltern in der korrekten Anwendung / Durchführung der Therapie.

 

Allergologie

Allergische Erkrankungen wie das exogen-allergische Asthma, die allergische Rhinokonjunktivitis (der "Heuschnupfen") und die atopische Dermatitis werden unter dem Krankheitsbild einer Atopie bzw. einer atopischen Erkrankung zusammengefasst. Krankheiten aus dem atopschen Formenkreis sind häufig und zeigten in den letzten Jahrzehnten eine bemerkenswerte Zunahme.

Häufig beginnt eine Atopie bereits im Säuglingsalter und frühen Kleinkindesalter mit Hautproblemen (Atopische Dermatitis / Neurodermitis, Atopisches Ekzem) oder mit einer Nahrungsmittelallergie und folgt oftmals dem sogenannten Atopischen Marsch, wobei im Verlauf ein Heuschnupfen und / oder ein Asthma bronchiale auftreten.

 

Eine frühzeitige Diagnostik kann sich sehr günstig auf den weiteren Verlauf auswirken. Wenn nämlich die krankheitsauslösende Allergie mit einem fundierten Testverfahren diagnostiziert werden konnte, sind erst gezielte Massnahmen möglich. Diese umfassen beispielsweise:

  • geeignete Proyhlaxe-Massnahmen wie z.B. eine Expositionsprophylaxe
  • Medikamentöse Therapiemassnahmen
  • Desensibilisierung

Die Abklärung möglicher Allergien auf Umweltallergene wie Pollen-, Tier-, Schimmelpilz- oder Stauballergie erfolgt mit einem Hauttest (Prick-Test) oder einem Bluttest. Zur konkreten Abklärung vor Desensibilisierungen werden gelegentlich zusätzlich nasale Allergenprovokationen durchgeführt. 

Bei möglichen Nahrungsmittelallergien ist zusätzlich zum Hauttest und Bluttest ein direkter Hauttest mit dem verdächtigen Nahrungsmittel möglich (Prick-to-Prick Test).

 

Die aktuellen Pollendaten der Schweiz finden Sie wöchentlich aktualisiert hier.

 

Schlafmedizin

Werden schlafbezogene Atmungsstörungen vermutet, kann ambulant zuhause eine einfache Schlafuntersuchung erfolgen, eine respiratorische Polygraphie.

Die Installation des Messgerätes erfolgt bei uns in der Praxis am späten Nachmittag. Danach kann das Kind / der Jugendliche den Rest des Abends zuhause wie üblich verbringen - und natürlich dann die Nacht wie gewohnt im eigenen Bett schlafen. Alle erforderlichen Biosignale werden bei der respiratorischen Polygraphie vollautomatisch registriert und gespeichert. Im Vergleich zu einer Untersuchung im Schlaflabor fällt damit die Übernachtung in einer fremden und ungewohnten Umgebung weg, was gerade bei Kindern und Jugendlichen oftmals qualitativ bessere Untersuchungsergebnisse ermöglicht.

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